Color Forum & News

03. November 2011

Der „rote Teppich“ für den G20-Gipfel

Bayferrox Eisenoxidpigmente zur Einfärbung von Asphalt

Sanierung der Gehwege rund um den „Palais des Festivals“ in Cannes

Leverkusen -

Als sich die 20 mächtigsten Staatschefs der Welt am 3. und 4. November dieses Jahres in Cannes im „Palais des Festivals“ trafen, lag ihnen bei ihrer Anfahrt ein „roter Teppich“ zu Füßen, der seinen kräftigen Farbton den Eisenoxid-Pigmenten Bayferrox 230 A von LANXESS verdankt. Denn anlässlich des G20-Gipfels lässt die Stadt Cannes den roten Asphalt auf Gehwegen und Plätzen rund um das Kongressgebäude erneuern. „Für unser nach dem Laux-Prozess hergestelltes Pigment sprach, dass es für die Einfärbung von Asphalt maßgeschneidert ist. Zu seinen Vorzügen zählt neben der Hitzebeständigkeit und Farbstärke auch die von Wetter und UV-Strahlung nahezu unbeeinflusste, hohe Farbstabilität“, erklärte Thomas Pfeiffer, Leiter der Region Europe, Middle East & Africa (EMEA) in der LANXESS Business Unit Inorganic Pigments.

Insgesamt werden 9.400 Quadratmeter Straßenfläche mit einer Asphaltmischung beschichtet, die mit insgesamt 30 Tonnen des pulverförmigen Bayferrox-Pigmentes eingefärbt ist. Zuvor wurde der alte Asphalt abgetragen und recycelt. Die bisherigen Straßenarbeiten erfolgten an zwei aufeinander folgenden Nächten durch das Bauunternehmen SACER. Lieferant des Belags ist das in Aix-en-Provence ansässige Asphaltmischwerk COLAS Midi Méditerranée de Boulouris. Beide Unternehmen sind Töchter des Konzerns Bouygues mit Sitz in Paris.

Exzellente Pigmentqualität dank Laux-Prozess
LANXESS nutzt weltweit als einziger Hersteller den Laux-Prozess. Mit ihm begann vor 85 Jahren im Werk Uerdingen die Erfolgsgeschichte von Eisenoxid-Farbpigmenten. „Wir haben regelmäßig in den Prozess investiert und ihn mit Verfahrensinnovationen so optimiert, dass er heute im Vergleich zu anderen kommerziell genutzten Synthesewegen als State-of-the-Art-Verfahren für Eisenoxid-Pigmente gilt. Er ist vor allem für die herausragenden Qualitätseigenschaften der Schwarz- und Rottöne verantwortlich“, so Jörg Hellwig, Leiter der LANXESS Business Unit Inorganic Pigments. Auch ökologisch hat das Verfahren Vorteile. Zum Beispiel wird die bei der chemischen Umsetzung entstehende Reaktionswärme genutzt, um Dampf oder warmes Wasser für die weiteren Prozessschritte zu erzeugen. Ergebnis ist ein Verfahren, dessen Energieeffizienz derzeit nicht zu übertreffen ist.

LANXESS ist ein führender Spezialchemie-Konzern, der 2010 einen Umsatz von 7,1 Milliarden Euro erzielte und aktuell rund 15.800 Mitarbeiter in 30 Ländern beschäftigt. Das Unternehmen ist derzeit an 46 Produktionsstandorten weltweit präsent. Das Kerngeschäft von LANXESS bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Kunststoffen, Kautschuken, Zwischenprodukten und Spezialchemikalien. LANXESS ist Mitglied in den führenden Nachhaltigkeitsindizes Dow Jones Sustainability Index (DJSI) World und FTSE4Good.