Case Studies

Rosenplatz, Osnabrück, Deutschland

Eine Straße gewinnt ihre Platzqualität zurück.

Sie sind ein Phänomen, wie man sie in vielen Städten vorfindet: urbane Flächen, bei denen es sich nur noch dem Namen nach um einen „Platz“ handelt. Die Bezeichnung ist dann bestenfalls eine Reminiszenz an die einstige Nutzung und Qualität eines Ortes, der inzwischen als rein zweckoptimierter, grauer Verkehrsraum dient. Auch auf den Rosenplatz in Osnabrück traf das zu. Angepasst an die Ansprüche des Autoverkehrs und als mehrspurige Durchgangsstraße intensiv genutzt, ließ sich die Fläche – auch im wohlmeinenden Sinn – nicht mehr als Platz begreifen. Weder die Art der Randbebauung noch die Mehrzahl der angrenzenden Nutzungen waren geeignet, „Platz zu machen“. Und: Nichts erinnerte mehr an die einst namensgebenden Rosenbeete.

Dem Entwurf von Architekt Oliver Bormann und Landschaftsarchitekt Martin Diekmann gelingt es, den vorherrschenden Charakter einer Durchgangsstraße vielfältig zu überspielen und zu brechen. Durch eine Aufwertung des Raumes und neue Nutzungsangebote erhält der Rosenplatz seine Platz- und Aufenthaltsqualitäten zurück. Als wesentliches Gestaltungsmittel diente den Architekten dazu mit Bayferrox®-Farbpigmenten in verschiedenen Rosétönen durchgefärbter Beton als Fahrbahnbelag.
Mit ihrem Entwurf und der Verwendung von Bayferrox® 130 und Bayferrox® 160 schaffen die Architekten so einen hybriden Ort aus Straße und Platz. Der Rosenplatz in Osnabrück erhält seine Qualität als Platz und seine charakteristischen Farbnuancen zurück. Bayferrox®-Farbpigmente sorgen aufgrund ihrer ausgezeichneten Licht- und Wetterbeständigkeit dafür, dass gleichzeitig der konkurrierende Anspruch an eine Durchgangsstraße erfüllt wird.

Produkt

  • BAYFERROX® 130

    BAYFERROX® 130

    Bayferrox® 130 ist ein Eisenoxid-Rotpigment in Pulverform. Es kann zur Einfärbung unterschiedlichster Baumaterialien genutzt werden.

  • BAYFERROX® 160

    BAYFERROX® 160

    Bayferrox® 160 ist ein blaustichiges Eisenoxid-Rotpigment in Pulverform. Es kann zur Einfärbung unterschiedlichster Baumaterialien genutzt werden. Da der Herstellungsprozess (Laux-Prozess) einen Kalzinierungsschritt bei sehr hohen Temperaturen beinhaltet, hat dieses Pigment eine höhere Härte als vergleichbare gefällte Pigmente und dadurch eine vorzügliche Stabilität gegen Veränderung der Farbe bei intensiver Anreibung. Da die Kalzinierung bei sehr hohen Temperaturen stattfindet, verfügt das Pigment über eine ausgezeichnete Hitzestabilität.